Zughundesport

Haben Sie auch einen  großen oder schweren Hund, der nicht dazu geeignet ist, seine Körpermasse über Hürden oder Steilwände zu wuchten, durch enge Slalomstangen zu laufen, für die Schutzhundeausbildung nicht triebstark genug und für die Jagd völlig ungeeignet ist?
Auch diese Hunde wollen gemeinsam mit ihren Menschen einer Beschäftigung nachgehen und für ihre Leistungen bestätigt werden.
Doch welcher gemeinsamen Beschäftigung kann man nachgehen?

Hier hilft ein Blick zurück auf das, wofür viele große Hunde früher eingesetzt wurden, als -Arbeits- oder Zughunde –
Beim Begriff „Zughunde“ wird wahrscheinlich sofort jeder  Schlittenhunde in tief verschneiten Landschaften vor seinen Augen haben.

Dies geht aber auch anders!
Der Zughundesport greift den Grundgedanken der früheren Arbeitshunde auf und es hat sich daraus eine Sportart entwickelt, die man sowohl auf dem Hundeplatz,  im Hindernisparcour als auch in der freien Natur beim Fahren durch das Gelände ausüben kann.
Zughundesport wird in unseren Nachbarländern der Schweiz, Österreich oder England, ähnlich wie bei uns Agility oder THS, ernsthaft betrieben.
In Deutschland gibt es bis heute nur wenige Vereine, die diesen anspruchsvollen Sport anbieten.

Welche Hunde sind dazu geeignet?
Grundsätzlich können alle Hunde, die eine gewisse Körpergröße haben, vor einem Bollerwagen oder Sacco-Cart geführt werden.  Die Hunde sollten  ca. 50 cm Schulterhöhe erreichen und  ab 25 Kg Gewicht auf die Waage bringen. Auch junge Hunde ab ca. 9 Monaten können bereits mit leichter Zugarbeit beginnen.  Für Hunde mit HD ist Zughundesport grundsätzlich möglich, da dabei die Muskulatur der Hinterhand gefördert wird. Es sollte jedoch vorher ein Tierarzt konsultiert werden.

Wie bilden wir unsere Hunde aus?
Im Gegensatz zu früheren Zeiten wird der Hund keinesfalls als Nutztier gesehen, sondern als Kamerad mit dem wir unsere Freizeit verbringen wollen.  Wir verlangen von den Hunden keine Leistung, die sie nicht freiwillig und freudig erbringen. Mit viel Einfühlungsvermögen und positiver Motivation führen wir die Hunde behutsam heran. Wir verwenden nur Zuggeschirre und Deichseln, die der Anatomie der Hunde angepasst sind.

Welche Ziele wollen wir erreichen?
Unsere Hunde sollen Spaß beim Ziehen haben. Sie sollen ein hohes Maß an sozialer Verträglichkeit mit Menschen, anderen Hunden und unserer Umwelt haben. Wir wollen uns gemeinsam sportlich betätigen und vielleicht auch mal eine Zughundeprüfung ablegen um dann auch an Wettkämpfen in Deutschland oder vielleicht gar im Ausland teilnehmen zu können. Aber immer unter dem Motto gemeinsam Spaß mit unseren Hunden zu haben.

Neugierig geworden?
Wenn Sie einfach mal testen möchten, um zu entscheiden ob Zughundesport das Richtige für Ihren Hund ist, schauen Sie doch mal unverbindlich im Zughundetraining vorbei.
Wir freuen uns über jeden „Neuen“ mit seinem Hund!
Wir trainieren alle 2 Wochen am Freitag ab 19:00  bis ca. 20:00 Uhr.
Treffpunkt ist immer auf dem Hundeplatz.
Das Training findet auf dem Hundeplatz, aber auch auf den umliegenden Wegen statt. Wir fahren sowohl im (einfachen) Parcour als auch in Zughundespaziergängen über die Felder rund um Neulingen und Bauschlott.

Solltet Ihr mal nicht zum angesetzten Training kommen können, wäre es toll, wenn Ihr Harald auf der Mobilnummer 0173 / 300 64 99 informiert oder darauf eine Nachricht hinterlasst.
Kontakt
Harald Häußler
Tel. 07044/41166 oder 0173/300 64 99
Mail: haeussler.harald@t-online.de

Last but not least:
Immer an den Freitagen zwischen den Zughundeterminen trainieren wir ohne Wagen. An diesem Training für große und sehr große Hunde (ab 50 cm Schulterhöhe aufwärts) unter dem Motto „Spaß und soziale Verträglichkeit“ können alle großen Hunde teilnehmen. Hier wird viel mit dem Hund gespielt und gemeinsam in der Gruppe geübt. Außer dem manchmal etwas unkonventionellen Training auf dem Platz, machen wir auch Besuche im Tierpark, üben in der Stadt oder machen gemeinsame Unternehmungen mit unseren Hunden.